| von Dr. Thomas Dittus, Tierärztliche Klinik Stadtsteinach
Als erstes möchte ich die Krankheiten, gegen die ein Jagdhund geimpft werden kann, kurz vorstellen: 1. Tollwut 2. HCC(ansteckende Leberentzündung der Hunde) 3. Staupe 4. Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche, Weil´sche Krankheit) 5. Parvovirose 6. Zwingerhusten(Parainfluenza) 7. Borreliose 8. Herpesvirusinfektion Impfempfehlung für Hunde: 1. Core-Komponenten(Impfungen, die unbedingt anzuraten sind) Grundimmunisierung: >> 8 Wochen: Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose >> 16 Monate: Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose, Tollwut
jährlich Leptospirose Kommentar: Ob es sinnvoll ist, gerade Jagdhunde, die ein erhöhtes Tollwutrisiko tragen, weniger als jährlich zu impfen, ist äußerst fraglich. Der verlängerte Impfschutz ist laut Hersteller auch nur gewährleistet, wenn der Welpe wie oben beschrieben grundimmunisiert ist, d. h. im ersten Jahr zweimal (12. und 16. Wochen) gegen Tollwut geimpft ist. Ferner ist zu beachten, dass eine jährliche Impfung gegen Tollwut auch bei Reisen in verschiedene Länder, z. B. Schweiz, Vereinigtes Königreich u. a. vorgeschrieben ist. Meine persönliche Empfehlung: Da die Kosten einer einfachen Leptospirose-Impfung sich nicht eklatant von einer Kombination mit Tollwut unterscheiden, würde ich jährlich Leptospirose und Tollwut und alle zwei bis drei Jahre zusätzlich gegen Staupe, HCC und Parvovirose impfen. 2. Non-core-Komponenten(Impfungen, die nicht unbedingt notwendig sind)
Borelliose
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Impfempfehlungen für Jagdhunde
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